fabian hat geschrieben:Ich fände es aber auch gut, wenn man das optional sogar auf dem VFD anzeigen lassen könnte (als Laufschrift halt - kann ja ruhig länger laufen und sind ja max. 64 Zeichen jeweils). Mein alter UKW-Tuner hat auch nur 8 Buchstaben und unterstützt RDS-Radiotext

Ok, optional (im Menü wählbar). Was manche Programme da so an Müll versenden, man sieht es ja in den Logs aus ProjectX... das mag ich nicht dauerhaft scrollen sehen.
fabian hat geschrieben:am meisten würde mich aber sogar die Audiobitrate interessieren, auch bei Fernsehsendern...
Die Audiobitrate ist bei Radioprogrammen recht einfach aufgeschrieben: alle ARD-Stereoprogramme haben 320 kbps maximale und 256 kbps Mindestbitrate Audio in linear stereo. Den Rest bis 320 kbps dürfen sie auffüllen mit Radiotext oder gar
RaSS. An RaSS habe ich bei meinen Wünschen gar nicht gedacht, weil ich es bislang als Spielerei betrachte, es sind auch nicht viele Programme dabei. Dafür sollen aber schon manche Umsetzerkassetten DVB-S -> UKW in Kopfstellen abgeschmiert sein, weil der Datenmüll für sie zuviel wurde.
Die ARD-Monoprogramme (einige der Infowellen) haben 128 kbps.
Bei DLF, D-Kultur und D-Wissen sind es 256 kbps linear stereo, ebenso bei egoFM, Klassik Radio, JamFM, Antenne Bayern, domradio sowie FFH, Planet Radio und Harmony FM. Die drei letztgenannten klingen aber eher wie die Hälfte, klingeln von Artefakten nur so und gehen auch nicht höher als etwa 13 kHz. Das hatte Radio Top40 auch mal, es lag an Signalkaskadierungen und / oder ungünstigen Codereinstellungen im Reiche der Media Broadcast, die die Zuführung macht.
Die anderen Programme aus Deutschland laufen weitgehend mit 192 kbps: Top40, FFN, Rockantenne, ... Inselradio schrabbelt mit 128 kbps.
Du kannst unter
http://www.linowsat.de/cgi-bin/lsat.cgi?0192-0-x-0-0-0 die einzelnen Transponder anklicken ("analyze") und siehst dann die Audiobitraten. Die angezeigten Werte sind etwas höher als die regulären Stufen. Werte um 200 deuten auf 192 kbps, Werte um 270 auf 256 kbps usw.
fabian hat geschrieben:Das mit der festen Lautstärke find ich auch nicht schlecht, aber du kannst das Problem auch lösen indem du den Receiver per S/PDIF anschließt, da wird ja der Bitstrom unverändert durchgegeben, unabhängig von der Lautstärkeeinstellung.
Wenn ich einen Wandler hätte, den ich dauerhaft laufen lassen könnte... in der eigenen Wohnung arbeitet ein Sony-DAT seit vielen Jahren als Ein-/Ausspielwandler am PC, dank Optokabel schön brummfrei. Aber hier bin ich auf analog angewiesen. Ist auch einfacher in der Verkabelung einer klassischen Stereoanlage.
janosch hat geschrieben:Generell wird bei Audio-/Video-PVRs der Radiomodus oft vernachlässigt.
Stimmt. Und bis heute gibt es neben den 19"-Profigeräten für Schaltraum oder Senderstandort nur den
Restek MSat+, der vollständig ohne angeschlossenen Bildschirm bedienbar ist. Dafür kann die Kiste auch gar nichts, weder Bildausgabe noch Aufnahme, dafür kostet sie etwa 1.4 kEUR.
janosch hat geschrieben:Leider stimmt das nur für Dolby-Digital-Ton. MPEG-Ton wird auch über die digitalen Ausgänge lautstärkegeregelt. Die meisten Sender (auch Radio) senden nur MPEG-Ton.
Gerade nochmal versucht mit einem DAT-Recorder, der hier noch rumsteht: die Lautstärkeeinstellung greift am S/PDIF nicht bei den MPEG-Radioprogrammen. Da liegt "Festpegel" an. Ich werde bei der Gelegenheit gleich mal prüfen, ob das bitgenau identisch zum gespeicherten Inhalt auf dem USB-Stick ist. Das wird aber paar Tage dauern, ich kann S/PDIF nur in der Hauptwohnung bitgenau in den PC einlesen. Und dann muß dann noch der Software-Decoder (Winamp Diskwriter) den gleichen Algoritmus haben wie der Fujitsu-Codec in der Box. Schaun wir mal.